Mittwoch, 27. Juli 2016

Sonntag: Kirche & Nixtun

Wir gingen in einen schwedischen Gottesdienst in Brunnby. In der Kirche gab es zwei von der Decke hägenden Modellschiffe und eine, verglichen mit Deutschland, riesige Spielecke für Kinder.


Der Gottesdienst war kaum besucht. Um die Kirche herum befand sich ein großer Friedhof mit bis zu 200 Jahre alten Gräbern.



Den Rest des Tages verbrachten wir mit Wäsche waschen, im Pool baden, lesen, spielen usw.

Dienstag, 26. Juli 2016

Samstag: Wanderung zum Leuchtturm (Kullaberg)

Während bis auf David alle Mitglieder der schwedischen Familie mit dem Auto recht nah an das Ziel heranfuhren und nur ein Teil der Strecke liefen, starteten wir vom Campingplatz. Der erste Teil bis Mölle war wegen schattenloser Strecken und langen Wegen in einer relativ gleichbleibenden Landschaft recht anstrengend und nicht so spannend.

Mölle
Sobald wir durch Mölle gelaufen waren, wurde es etwas interessanter, die Wege sonnengeschützter. Dann trafen wir völlig unverhofft auf unsere Freunde, die in der Nähe geparkt hatten und gerade erst los gelaufen waren. Nach Mölle hatte ich neue Energie.

Dann trafen wir Schafe, die rechts und links vom Weg im Schatten von Bäumen dösten. Johanna und ich wollten eins streicheln, was den unter der Hitze leidenden Tieren wahrscheinlich nicht so sehr gefallen hätte, sodass wir weiter liefen.


Es ist auf dem Weg mehrfach zu sehen gewesen, wie stark die Bäume an der Küste durch die stetigen Winde stark im Wachstum beeinträchtigt und verformt werden.



Auf dem restlichen Weg zum Leuchtturm bemerkten wir Kletterer und Taucher an den Felsen und im Meer.


Auf dem Berg neben dem Leuchtturm besuchten Johanna, Gerhard und ich ein Museum, in dem einem das Leben im Meer rund um den Kullaberg näher gebracht wird. Es gab dort auch ein oben offenes Aquarium, in dem man Seesterne, Krebse und andere Meerestiere anfassen konnte. Der Rest kraxelte in der Zwischenzeit zur nahe gelegenen "Silbergrotte" und kamen durchgeschwitzt und außer Atem zurück.


Auf dem Rückweg liefen wir wieder in der am Anfang beschriebenen Aufteilung, nur dass ich diesmal mit zum Auto lief und entsprechend den Rest des Weges gefahren wurde. Wir badeten im Pool und aßen Nudelauflauf.

Freitag (3): Helsingborg

Nach dem Museumsbesuch und der Schlossbesichtigung fuhren wir nach Helsingborg, parkten in einem klimatisierten Parkhaus. Wir schauten uns eine alte Befestigungsanlage (Kärnan) an, liefen durch ein paar Einkaufsstraßen, aßen Eis und kauften auch ein paar äußert wichtige Dinge (einen Männerhut für Ulrike und Powerbank für zwei Kinder).



Die Stadt erinnert im Zentrum etwas an eine kleine Hansestadt, mit repräsentativen Bauten am Meer usw.


Abends gingen wir im Pool des Campingplatzes baden und aßen leckere Lasagne.

Freitag (2): Besichtigung "Sophiero"

Kristina, Ulrike, Gerhard und ich besichtigten "Sophiero". Alle anderen besuchten ein Museum, siehe den anderen Beitrag dazu.
Besteck, Geschirr, Geld ... gewöhnliche Hochzeitsgeschenke. Wenn man jedoch zur schwedischen Königsfamilie gehört, kann man schon mal ein kleines Schlösschen zur Vermählung von seinen Verwandten geschenkt bekommen. Der dazugehörige Schlossgarten natürlich inklusive versteht sich.


Das erste, was wir zur Gesicht bekamen war eine große Wiese mit metallenen Gerüsten am anderen Ende der Grünfläche, doch keines Falls ein Schloss. Dieses verbarg sich hinter dem Gestell, dass sich nach und nach als Bühne entpuppte. Abends sollte nämlich ein Konzert stattfinden, weswegen uns die direkte Sicht auf das Schloss verwehrt blieb.


Das war aber nicht so schlimm, da man das Schloss von der Gartenseite anschauen und von dort auch besichtigen konnte. Das Schloss war innen schön im alten Stil mit alten Möbeln und Accessoires eingerichtet. Außerdem gab es eine Ausstellung über sechs Künstler der schwedischen Königsfamilie aus mehreren Generationen, u.a. Prinz Philipp von Schweden und Königin Margarete II. von Dänemark.



Im Garten war auffällig, dass es auffällig viele Rhododendren gab, die zum Teil schon über 100 Jahre alt und entsprechend groß waren. Leider waren alle schon verblüht. An anderer Stelle war ein ein Meter hoher Bonsai zu sehen, der auch schon sehr alt war.


Vom Schloss hatte man eine Schneise geschlagen, um eine Burg auf der dänischen Seite sehen zu können. Vom Balkon und der Terrasse des Schlosses hatte man einen super Blick Richtung Dänemark und aufs Meer - und natürlich den Garten. Garten ist natürlich eine Untertreibung, es ist ein großer Park, in dem man mind. 45 Minuten für einen Rundgang braucht.








Montag, 25. Juli 2016

Freitag (1): Museumsbesuch

Michael, Tobias, David und ich besuchten ein Militärmuseum: Die fünf Minuten, in denen jemand einen Teil der schwedischen Führung auf Englisch übersetzte, waren ganz interessant, die anderen eineinhalb Stunden nicht so sehr.
Alle anderen gingen in ein Schloss mit dem Namen "Sophiero", siehe der folgende Beitrag.

Donnerstag: Wanderung zur Höhle (Kullaberg)

Ulrike, David, Gerhard und ich nahmen uns vor, zu einer Höhle mit dem Namen "Söftingsgrottan" wenige Meter über dem Wasserspiegel zu wandern. Doch um dorthin zu gelangen mussten wir jedoch wieder die Anhöhe in der Mitte überwinden! Wir schafften es bis zum höchsten Punkt. Dann ging es runter: leicht bergab, etwas steiler, steil, sehr steil und ohne Halt!




Nur mit einem netterweise an zwei Bäumen festgemachtem Schlauch zum Festhalten haben wir es endlich geschafft. Doch an der Höhle waren wir noch nicht - wir mussten klettern! Ulrike entschloss sich, hier zu warten und auch David blieb hier, sodass Gerhard und ich die Felsen zu zweit bezwingen mussten: ohne Sicherung und auf glitschigen Steinen kein leichtes Unterfangen.




In der Höhle konnte man nicht viel sehen und wir hörten schon Ulrike rufen, also machten wir uns auf den Rückweg. Vereint mit den anderen schafften wir auch den Weg hoch! Wir hatten es geschafft.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Herausforderung hat Spaß gemacht und jetzt konnten wir im Meer schwimmen gehen!

Es gibt zwar keinen Sandstrand in Mölle, aber das angenehm kühle Wasser und ein Eis waren genau das, was wir nach der Anstrengung brauchten. Zum Abendessen machten wir Nudeln mit Tomatensoße.

Sonntag, 24. Juli 2016

Mittwoch: Höganäs

In Höganäs gingen wir in ein Outlet, zuerst in eine Keramikausstellung. Hier haben sie vor langer Zeit herausgefunden, wie man geformte Keramikobjekte mit einer Glaslasur lackiert. Spione haben die Arbeiter mit Alkohol bestochen, um dieses Geheimnis zu erfahren, doch diese wollten damit nicht herausrücken. Erst als die Arbeiter schon stark betrunken waren, fingen sie an zu erzählen.
Dann waren wir in einigen anderen Läden, was ich großteils nicht sehr spannend fand. Jedoch habe ich eine Handsäge von Finskar gefunden und gekauft, die ich zu Hause gebrauchen kann.
Dann kam das Baden im Meer: Es war sehr flach und extrem warm; das Wasser wie auch die Luft.



Abends haben wir (da wir das warme Abendessen immer im Wechsel mit unseren Freunden kochen) Kasseler gegessen, während wir Mittags, vorausgesetzt wir sind unterwegs, fast immer morgens gemachte Brote essen.