Am ersten Ferientag (Samstag) fuhren wir mittags mit dem Auto los; bis nach Lolland, Dänemark. Dort übernachteten wir in einem Jugendherbergeartigen Hotel und fuhren am nächsten Tag weiter nach Schweden.
Wir trafen eine schwedische Familie aus Västerås in Munka-Ljungby bei ihrem Ferienhaus, einem früheren Bauernhof. Diese "Ferienhäuser" und das Grundstück drumherum waren ziemlich hübsch. Sah nach viel Arbeit aus. Aber der Rasen wurde von einem Rasenmähroboter automatisch gemäht.
Die, die es können sprechen Schwedisch, und der Rest Englisch. Zum Mittagessen gibt es Hühnchen, eine Art Kartoffelsalat, die ich so noch nicht kannte und Brot (lecker helles Baguette mit lecker salziger Butter. Nachdem Johanna salzigere Butter als Zuhause erwartet hatte und dies nicht der Fall war, fiel ihr ein, dass wir Zuhause ja auch salzige Butter essen). Kristina, Johanna und ich liefen durch den Garten, spielten Karten und badeten in einem nahegelegenen kleinem See. Zum Kaffeetrinken gab es Erdbeeren mit Milch und Sahne.
Die Oma konnte gut Englisch, war sehr nett und man konnte sich gut unterhalten. Ihr Mann war (im Gegensatz) recht zurückhaltend und hatte einen Hund mit wunderschön weichem Fell. Kristina hatte zum Teil etwas Schwierigkeiten, sich auf Englisch auszudrücken, aber es war trotzdem ganz lustig. Pontus, Kristinas älterer Bruder, war in irgendeinem Konfirmationscamp, also nicht anwesend.
Spätnachmittag fuhren wir weiter zum Campingplatz in Mölle, wo wir in einer Hütte für zehn Tage schlafen und wohnen sollten. Dort trafen wir unsere schwedischen Freunde, mit denen wir die meisten Aktionen von hier aus zusammen planen und durchführen.