Dienstag, 26. Juli 2016

Freitag (2): Besichtigung "Sophiero"

Kristina, Ulrike, Gerhard und ich besichtigten "Sophiero". Alle anderen besuchten ein Museum, siehe den anderen Beitrag dazu.
Besteck, Geschirr, Geld ... gewöhnliche Hochzeitsgeschenke. Wenn man jedoch zur schwedischen Königsfamilie gehört, kann man schon mal ein kleines Schlösschen zur Vermählung von seinen Verwandten geschenkt bekommen. Der dazugehörige Schlossgarten natürlich inklusive versteht sich.


Das erste, was wir zur Gesicht bekamen war eine große Wiese mit metallenen Gerüsten am anderen Ende der Grünfläche, doch keines Falls ein Schloss. Dieses verbarg sich hinter dem Gestell, dass sich nach und nach als Bühne entpuppte. Abends sollte nämlich ein Konzert stattfinden, weswegen uns die direkte Sicht auf das Schloss verwehrt blieb.


Das war aber nicht so schlimm, da man das Schloss von der Gartenseite anschauen und von dort auch besichtigen konnte. Das Schloss war innen schön im alten Stil mit alten Möbeln und Accessoires eingerichtet. Außerdem gab es eine Ausstellung über sechs Künstler der schwedischen Königsfamilie aus mehreren Generationen, u.a. Prinz Philipp von Schweden und Königin Margarete II. von Dänemark.



Im Garten war auffällig, dass es auffällig viele Rhododendren gab, die zum Teil schon über 100 Jahre alt und entsprechend groß waren. Leider waren alle schon verblüht. An anderer Stelle war ein ein Meter hoher Bonsai zu sehen, der auch schon sehr alt war.


Vom Schloss hatte man eine Schneise geschlagen, um eine Burg auf der dänischen Seite sehen zu können. Vom Balkon und der Terrasse des Schlosses hatte man einen super Blick Richtung Dänemark und aufs Meer - und natürlich den Garten. Garten ist natürlich eine Untertreibung, es ist ein großer Park, in dem man mind. 45 Minuten für einen Rundgang braucht.








Montag, 25. Juli 2016

Freitag (1): Museumsbesuch

Michael, Tobias, David und ich besuchten ein Militärmuseum: Die fünf Minuten, in denen jemand einen Teil der schwedischen Führung auf Englisch übersetzte, waren ganz interessant, die anderen eineinhalb Stunden nicht so sehr.
Alle anderen gingen in ein Schloss mit dem Namen "Sophiero", siehe der folgende Beitrag.

Donnerstag: Wanderung zur Höhle (Kullaberg)

Ulrike, David, Gerhard und ich nahmen uns vor, zu einer Höhle mit dem Namen "Söftingsgrottan" wenige Meter über dem Wasserspiegel zu wandern. Doch um dorthin zu gelangen mussten wir jedoch wieder die Anhöhe in der Mitte überwinden! Wir schafften es bis zum höchsten Punkt. Dann ging es runter: leicht bergab, etwas steiler, steil, sehr steil und ohne Halt!




Nur mit einem netterweise an zwei Bäumen festgemachtem Schlauch zum Festhalten haben wir es endlich geschafft. Doch an der Höhle waren wir noch nicht - wir mussten klettern! Ulrike entschloss sich, hier zu warten und auch David blieb hier, sodass Gerhard und ich die Felsen zu zweit bezwingen mussten: ohne Sicherung und auf glitschigen Steinen kein leichtes Unterfangen.




In der Höhle konnte man nicht viel sehen und wir hörten schon Ulrike rufen, also machten wir uns auf den Rückweg. Vereint mit den anderen schafften wir auch den Weg hoch! Wir hatten es geschafft.
Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, die Herausforderung hat Spaß gemacht und jetzt konnten wir im Meer schwimmen gehen!

Es gibt zwar keinen Sandstrand in Mölle, aber das angenehm kühle Wasser und ein Eis waren genau das, was wir nach der Anstrengung brauchten. Zum Abendessen machten wir Nudeln mit Tomatensoße.

Sonntag, 24. Juli 2016

Mittwoch: Höganäs

In Höganäs gingen wir in ein Outlet, zuerst in eine Keramikausstellung. Hier haben sie vor langer Zeit herausgefunden, wie man geformte Keramikobjekte mit einer Glaslasur lackiert. Spione haben die Arbeiter mit Alkohol bestochen, um dieses Geheimnis zu erfahren, doch diese wollten damit nicht herausrücken. Erst als die Arbeiter schon stark betrunken waren, fingen sie an zu erzählen.
Dann waren wir in einigen anderen Läden, was ich großteils nicht sehr spannend fand. Jedoch habe ich eine Handsäge von Finskar gefunden und gekauft, die ich zu Hause gebrauchen kann.
Dann kam das Baden im Meer: Es war sehr flach und extrem warm; das Wasser wie auch die Luft.



Abends haben wir (da wir das warme Abendessen immer im Wechsel mit unseren Freunden kochen) Kasseler gegessen, während wir Mittags, vorausgesetzt wir sind unterwegs, fast immer morgens gemachte Brote essen.

Donnerstag, 21. Juli 2016

Dienstag: Wanderung zum Kunstwerk Nimis (Kullaberg)

Zwischen unserem Campingplatz (dem "Inland") und dem Meer lag eine lange Bergkette. Erst hoch, schöner Ausblick, dann wieder runter auf einer der beiden möglichen Seiten. Wir sind die besonders am Ende sehr steile Seite zum Meer herabgestiegen. Am Strand gibt es dort nämlich ein Kunstwerk, das den Namen "Nimis" trägt.


Jemand hat all das Treibholz, das angeschwemmt kam, zum Bauen von gigantischen und erstaunlich stabilen Gängen und Türmen verwendet.



Etwas weiter gab es eine Art Riesensandburg, die von Nahem allerdings nicht so spektakulär war.
Dem anstrengenden herunterkommen folgt nun ein noch anstrengenderes hochklettern, aber man freut sich, wenn man es geschafft hat.

Zuhause angekommen geht es (fast) sofort in den Pool des Campingplatzes, das war sehr erfrischend. Nachdem Abendessen (selbstgemachte Hamburger) spielten Johanna, Sophia, David und ich Monopoly. Die Runde dauerte an (Sophia und David haben das Spiel zum ersten mal gespielt) und dann gingen wir plötzlich Eis essen. Auf dem Rückweg fingen wir ein Spiel auf einem Riesenschachfeld an und gingen schließlich ins Bett (diese Nacht schlief ich besser).

Mittwoch, 20. Juli 2016

Montag: Besichtigung von Ängelholm

Das Hochbett, in dem ich oben schlafen muss, hat zwar eine Leiter, allerdings hören jegliche Arten von Griffen weiter oben plötzlich auf. Somit muss man sich an der gegenüberliegenden Wand abstützen, um heraufzukommen, wenn man nicht das Risiko auf sich nehmen möchte, ein sehr instabiles Brett vom Bett abzureißen (und bei Rückenschmerzen ist ersteres nicht sehr angenehm).

Nachdem und wegen des dürftigen Frühstücks wollten wir einkaufen gehen und so machen wir uns auf den Weg nach Ängelholm, Geld abheben. Wir besichtigten die Stadt und die Kinder spielen zum Teil Pokemon Go. Ich nicht, ich habe ein besseres Spiel.
Wir gehen essen, ich glaube alle haben entweder Salat, Pasta oder Pizza gegessen. Dann kam das geplante Einkaufen.
Zuhause (=unsere Hütte auf dem Campingplatz) wollte ich unbedingt ein Brettspiel spielen. Ich spielte mit Johanna (also zu zweit) Risiko. Und gewann. Das gab sie allerdings nicht zu, sie versuchte es immer wieder dadurch zu untergraben, dass sie ja keine Lust mehr hätte und wir deswegen aufgehört hätten.

Urlaubsbeginn

Am ersten Ferientag (Samstag) fuhren wir mittags mit dem Auto los; bis nach Lolland, Dänemark. Dort übernachteten wir in einem Jugendherbergeartigen Hotel und fuhren am nächsten Tag weiter nach Schweden.
Wir trafen eine schwedische Familie aus Västerås in Munka-Ljungby bei ihrem Ferienhaus, einem früheren Bauernhof. Diese "Ferienhäuser" und das Grundstück drumherum waren ziemlich hübsch. Sah nach viel Arbeit aus. Aber der Rasen wurde von einem Rasenmähroboter automatisch gemäht.


Die, die es können sprechen Schwedisch, und der Rest Englisch. Zum Mittagessen gibt es Hühnchen, eine Art Kartoffelsalat, die ich so noch nicht kannte und Brot (lecker helles Baguette mit lecker salziger Butter. Nachdem Johanna salzigere Butter als Zuhause erwartet hatte und dies nicht der Fall war, fiel ihr ein, dass wir Zuhause ja auch salzige Butter essen). Kristina, Johanna und ich liefen durch den Garten, spielten Karten und badeten in einem nahegelegenen kleinem See. Zum Kaffeetrinken gab es Erdbeeren mit Milch und Sahne.


Die Oma konnte gut Englisch, war sehr nett und man konnte sich gut unterhalten. Ihr Mann war (im Gegensatz) recht zurückhaltend und hatte einen Hund mit wunderschön weichem Fell. Kristina hatte zum Teil etwas Schwierigkeiten, sich auf Englisch auszudrücken, aber es war trotzdem ganz lustig. Pontus, Kristinas älterer Bruder, war in irgendeinem Konfirmationscamp, also nicht anwesend.

Spätnachmittag fuhren wir weiter zum Campingplatz in Mölle, wo wir in einer Hütte für zehn Tage schlafen und wohnen sollten. Dort trafen wir  unsere schwedischen Freunde, mit denen wir die meisten Aktionen von hier aus zusammen planen und durchführen.